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[re:publica15] Reale Städte in Minecraft geplant

    • Rund um Minecraft

      [re:publica15] Reale Städte in Minecraft geplant

      Spiele werden immer mehr für die Teilnahme am öffentlichen Leben eingesetzt.

      Minecraft-Städtebau in Entwicklungsländern

      So zum Beispiel wird Minecraft zur Planung von Städten in Dritte Welt-Ländern eingesetzt.

      Ulrich Tausend (Referent am JFF — Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München) erklärt warum und wieso. Ulrich Tausend erklärt das über das Human Settlement Program das Projekt "Block by Block" ins Leben gerufen wurde. Minecraft wird vorallem deshalb genutzt, weil es junge Leute anzieht und intuitiv und einfach zu bedienen ist; 3D-Programme wären sind dagegen zu vielschichtig, aufwendig und zu kompliziert, zudem können in Minecraft mehrere Personen an einem Projekt arbeiten.

      Minecraft im deutschen "Bildungssystem"


      Das Sandkastenspiel wird auch in deutschen Klassenzimmern genutzt. So gab Ulrich Tausend einer bayrischen Schulklasse die Aufgabe: "Baut euch eine Wohngemeinschaft, einen Ort, ein kleines Dorf, in dem ihr gemeinsam leben wollt." Um dieses Projekt voranzutreiben mussten die Schüler ersteinmal herausfinden, was zum gemeinsamen Leben gehört und wie der soziale Umgang aussieht (aussehen soll). So lernen die Schuler die Gruppendynamische Prozesse und Werte der Demokratie kennen.

      Kleiner Kommentar von mir (Micky261):
      Spoiler anzeigen
      Noch ein paar Meinungen von mir (Meine Meinung steht in keiner Verbindung mit dieser Website!) (alle Zitat aus untengenannter Quelle):

      Ich bin davon überzeugt, dass wir durch solche Spiele in zehn Jahren viel mehr junge Leute sehen werden, die beruflich Städte gestalten wollen.
      Folgendes könnte für manche Leute diskriminierend sein und ist nur meine Meinung: Die die MC gut spielen und bauen können, wissen das MC und Architektur nix miteinander zu tun haben und das mathematische und zeichnerische Talent dürften wenig sein. Die die denken, das sie was damit machen können, können a) net bauen b) sind die unterste Bildungsklasse, bzw. minderbemittelt....

      Zum Klassenprojekt:
      Sie haben sich für Demokratie entschieden: Ein Gebäude durfte nur rückgebaut werden, wenn die Mehrheit dafür gestimmt hat.
      Neue Definition von Demokratie ist also der Bau und "Rückbau" von Gebäuden. Ich bin dafür das BER gecancelt wird, wer ist dafür? Alle...Gut! @Noname-Unternehmen: Reist das Ding ab und stellt nen Minecraft-Museum hin!

      WIRED: Wann ist aus dem Game „Minecraft“ ein Bildungstool geworden?
      Tausend: Ich würde sagen, gleich von Anfang an. „Minecraft“ war von Beginn an eine Art Kreativbaukasten, der Faktor des richtigen Spielens kam erst später dazu. Im Survival-Modus kommen nachts im Spiel Monster, die dich angreifen.
      Natürlich! Notchs Intention war ein "Bildungstool", um der Welt die Städteplanung und die "Demokratie" beizubringen. Zudem kamen Monster und vorallem der Survival-Mode erst spät dazu. Im Kreativ-Modus greifen keine Mobs an....

      [...]„Minecraft“ ist kein professionelles Architektur-Tool und das Spiel hat auch Schwächen. Filigrane Details kann man nicht einbauen und die Physik entspricht nicht der Realität. Gebäude, die in „Minecraft“ halten, würden aus Stein gebaut vielleicht zusammenkrachen.
      Widerspricht irgendwie dem vorhergehenden Zitat...Minecraft ist ein Spiel und sollte als solches behandelt werden. In einer schwedischen Schule wird Minecraft bereits unterrichtet, aber wie oben gesagt ist Minecraft nur schwierig auf die reale Welt zu übertragen. Ganz sicher war Notchs Idee nie ein "Bildungstool", sondern ein kleines Programmierer-Projekt neben seinem Job, das eigentlich nie so groß hätte werden sollen, dies bestätigte er mehrmals, unteranderem mit der Kündigung bei Mojang und dem Verkauf der Mojag AB an Minecraft.


      Quelle: wired.de/collection/latest/rp15-stadteplanung-mit-minecraft

      Ich glaube auch nicht, dass Minecraft als Physiktool dienen kann. Aber man kann es verwenden, rudimentäre Ideen zu entwickeln und die Stadt zu planen. Also so eine Art 3D-Stadtplan. Und ich glaube genau so ist das auch gemeint.
      Man kann damit natürlich auch Häuser planen, aber mehr die Anordnung der Räume und das Design selbiger. Für die Architektur und die Berechnungen sollten natürlich professionelle Anwendungen dienen.

      Baumeister_Daniel schrieb:

      Ich glaube auch nicht, dass Minecraft als Physiktool dienen kann. Aber man kann es verwenden, rudimentäre Ideen zu entwickeln und die Stadt zu planen. Also so eine Art 3D-Stadtplan. Und ich glaube genau so ist das auch gemeint.
      Man kann damit natürlich auch Häuser planen, aber mehr die Anordnung der Räume und das Design selbiger. Für die Architektur und die Berechnungen sollten natürlich professionelle Anwendungen dienen.

      Natürlich kann man Minecraft nutzen um Städte grundlegend und einfach zu konstruieren, aber es ist doch schwachsinnig, das das Notchs Idee war, als er das Projekt gestartet hat.
      Wenn Physik so leicht wäre hätte ich über nen Physik-LK nachgedacht :D

      Naja, durchaus ist es möglich auf spielerische Art und Weise junge Menschen soziale Interaktion (und im entferntesten Sinne politische Regierungsformen) näher bringen. So schlecht finde ich die Idee gar nicht.

      Anderes Beispiel ist zum Beispiel Redstone. Zwar könnte man mit guten Redstone-Kenntnissen nicht direkt Elektroniker werden, aber immerhin erkhält man Grundkenntnisse, wie elektronische Bauteile funktionieren :)

      2 Stapel Kekse immer auf Tasche.

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