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Item-Fahrstuhl mit Spendern

    • Redstone "pur"

      Item-Fahrstuhl mit Spendern

      Immer wieder sucht man nach einer Möglichkeit Gegenstände vertikal nach oben zu transportieren.
      Ich persönliche nutze dazu am liebsten folgenden Fahrstuhl, da er einfach von der Steuerung ist und platzsparend, leise und einfach nach oben erweitert werden kann.


      Bauanleitung


      Zuerst sucht man sich die Stelle, wo man den Fahrstuhl hinbauen möchte. Setzt einen nach oben gerichteten Spender und baut daneben einen Taktgeber, der in regelmäßigen Abständen den Fahrstuhl aktiviert. Setzt den Verstärker auf mindestens Stufe 2, damit die Redstone-Fackel nicht durchbrennt.

      Da aber der Taktgeber nur dann laufen soll, wenn auch tatsächlich Gegenstände transportiert werden müssen, benötigt man einen Komparator, der den Füllstand des untersten Spenders misst und bei Bedarf den Taktgeber aktiviert, indem die Redstone-Fackel auf dem Block vor dem Komparator deaktiviert wird.

      Stapelt nun nach oben gerichtete Spender, bis ihr die gewünschte Höhe des Fahrstuhls erreicht habt.

      Daneben nun abwechselnd einen Block und auf jeden Block eine Redstonefackel.

      Abschließend müsst ihr nur noch den Zufluss der Items (blaue Kiste) und den Ausgang (rote Kiste) installieren.


      Dieses Design hat zwar den Nachteil, dass ab einer bestimmten Höhe immer jeweils ein Gegenstand alle 4 Spender stecken bleibt, sowie der Taktgeber nicht mehr läuft, aber die Gegenstände sind nicht verloren, sondern werden beim nächsten aktivieren weiter transportiert.
      Alternative Möglichkeiten könnt ihr ja gerne beschreiben. :)

      Den Taktgeber muss man je nach verfügbaren Platz bzw. Anwendung noch anpassen. Möglichkeiten für alternativen gibt es viele.

      2 Stapel Kekse immer auf Tasche.

      Item-Fahrstuhl mit Spendern II


      Um mal das Tut von MonsterBenny aufzugreifen, hier eine Variante von "mir".
      (Hat sich im Laufe der Zeit und Tutorialvideos schauen so bei mir zusammengesetzt)

      Meine Variante hat dabei den Vorteil, dass keine Items im Aufzug stecken bleiben und auf den nächsten Itemschub warten.
      Somit hat man immer vollen Zugriff auf alle seine Sammelergebnisse.
      Außerdem ist es bei dieser Variante möglich, den Startspender auch mit mehreren Items zu befüllen
      (was nicht bei allen Varianten funktioniert und dort zum Stillstand führen kann),
      der Aufzug funktioniert trotzdem und wird komplett geleert.
      Das ganze ohne separate Clock, ohne geklicker wegen Fehlzündungen und zudem auch noch recht schnell.
      Der Aufzug arbeitet also Vollautomatisch und nur wenn er denn muss.

      Der Aufbau ist recht kompackt, ich habe es aber für die Vorstellung hier etwas aufgelockert, damit man das Prinzip besser erkennen kann.
      Der Aufzug ist so wie gezeigt "unendlich" erweiterbar.




      Bauanleitung mit Kurzerklärungen:

      Dies ist die Grundschaltung, welche dafür sorgt, dass der unterste, erste Spender komplett geleert wird.

      Hierbei kommt wie immer ein Komparator zum Einsatz, der feststellt, dass > 0 Items im Spender sind.
      Dieses Signal wird nun weiter geführt und verstärkt.
      Ein mal dient es dazu, den Komperator selber zu unterbrechen, wodurch eine separate Clock gespart wird
      und andererseits zum Spender selber, um ihm einem Impuls zu geben, ein Item weiter zu geben.
      Der Kamerator sperrt sich also kurz selber und nur wenn noch Items vorhanden sind gibt es ein rekurives Signal,
      bis der Spender halt leer ist.






      Nun kommen wir zum eigentlichen Aufzug.

      Ab hier könnte man auch die Variante von MonsterBenny mit den Fackeln verwenden,
      aber dann hätte man halt das Problem, dass Items im Aufzug bleiben.
      So wie hier dargestellt, passiert dies nicht.
      Der Aufbau ist wie gesagt etwas auseinander gezogen, das geht auch kompakter und
      natürlich kann man die Anbauseiten je nach Bedarf variieren.
      Wichtig bei der Weiterführung des Signals nach oben ist, dass die gesatapelten Spender nacheinander
      das Signal bekommen müssen, also verzögert. Gleichzeitig wäre schlecht.
      Dies kann man wenn man keine Fackeln verwendet, durch die Verstärker justieren.
      In diesem Fall haben die Fackeln beim Schalten eine Verzögerung, die das übernimmt.



      Beispiel Finaler Aufbau mit Zufuhr und Sammelstelle als Ausgang.

      Wie gesagt, die Seiten, wo man was anbaut ist variabel und kommt auf die Gegebenheiten an.
      Man muss wie immer nur aufpassen, dass man keine Kurzschlüsse bekommt. ^^










      Anzumerken sei, dass wenn man diesen Aufzug so betreibt, dass im ersten Spender mehrere, Items gleichzeitig landen können,
      oder gar der Spender voll laufen kann, dann sollte man unbedingt das Licht beim Komparator einschalten, also das Signal komprimieren.
      Wenn an sich immer nur ein Item kommen sollte, ist das nicht zwingend nötig. Probleme gibt es halt nur,
      wenn das Ausgangssignal vom Komparator volle 15 hat (Spender voll)
      und somit dann nicht mehr gesperrt wird weil der Verstärker halt auch nur 15 Signalstärke liefert.






      In diesem Sinne, viel Spaß beim Testen und verlustfreiem Transport. ;)

      LG
      Strike


      Achtung!
      Im Praxistest ergab sich bei mir ein kleines Problem.
      Je höher der Aufzug ist und je mehr Items hintereinander weg transportiert werden,
      kann das Signal dann länger bis oben brauchen, als ein neues Signal für ein weiteres Item unten ausgegeben wird.
      Spricht der Aufzug verhaspelt sich weil einfach die Items unten zu schnell eingespeist werden.
      Hierfür gibt es aber eine einfache Lösung! ;)
      Man macht den Aufzug einen Tick langsamer (Oder sogar noch langsamer, je nach Höhe).
      Dadurch ist der Transport zwar etwas langsamer, aber man hat kein Tickern
      und kein Verschlucken. Wie gesagt ist das nur ab einer bestimmten Aufzughöhe (bei mir sind es 30 Spender)
      und wenn z.B. 60 Items Hintereinaderweg transportiert werden.
      Probiert das einfach speziell für euren Bedarf aus.

      Um den Aufzug nun zu verlangsamen, stellt man einfach einen Tick Verzögerung bei dem Verstärker ein, der den Komparator sperrt
      und die Clock für den Transport darstellt (Bei Bedarf auch noch langsamer).

      Schon funktioniert der Aufzug wieder ohne Probleme.
      (Da es bei solchen Sachen nur selten auf Geschwindigkeit ankommt, jedenfalls in diesem Sekundenbereich, bietet es sich an,
      den Tick Verzögerung einfach gleich einzubauen. Dann ist man gewappnet, für das was denn da kommt.)

      Achtet beim testen und starten des Aufzuges darauf, dass der Aufzug immer komplett leer ist, sonst gibt es immer wieder Probleme!


      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von „Strike“ ()

      Erst mal gutes Tutorial. Recht gut vom Aufbau und der Funktionsweise her beschrieben. :)

      Strike schrieb:

      Außerdem ist es bei dieser Variante möglich, den Startspender auch mit mehreren Items zu befüllen

      Ich persönlich denke, dass dies eine Grundfunktion eines Fahrstuhls sein sollte. Denn wenn ein Fahrstuhl durch soetwas nicht mehr funktionieren sollte, macht es diesen quasi unnütz. :h5:

      2 Stapel Kekse immer auf Tasche.

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